Ballast geh auf Reise!

Wie oft putzten wir uns am Tag unsere Zähne?

Ich nehme an, nicht weniger als zwei Mal. 

Denn: Zähneputzen, zähneputzen       das kann jedes Kind, Zähneputzen     zähneputzen bis sie sauber sind und sind sie sauber jaaaaa dann schreien wir laut hurraaaaaaaaa!

Und wie oft putzten wir am Tag unsere Seele?

Putzten den Ballast weg, der sich im Laufe des Tages niedergelegt hat, der unsere Seele ganz schwer und müde macht. Wie oft gehen wir mit Zahnseide dazwischen um jede Fuge zu erwischen, jeden Satzfetzen der uns noch im Gedächtnis hängen geblieben ist, und uns nicht schlafen lassen wird.

Viel zu selten kümmern wir uns um unsere Seele.

Weil sie vielleicht nicht tastbar ist, weil wir Niemanden haben, der wir ihr regelmäßig zeigen müssen…außer uns Selbst. Und vielleicht, weil wir manchmal denken, was wir nicht sehen ist auch nicht da, kann nicht wehtun, sich entzünden, oder Probleme bereiten.

Ich denke wir irren uns da ganz gewaltig.

Eine reine und gepflegte Seele zu haben ist das Fundament eines zufriedenen Lebens.

Wer kann denn schon mit ungepflegten und schmerzenden Zähnen glücklich durchs leben tanzen? Ich denke wir sind uns da Alle einig, früher oder später geben wir uns dem Schmerz hin und würden Alles tun damit er verschwindet.

Ebenso ist es mit der Seele. Bloß ist es dann oft zu spät. Denn, weil sie nicht tastbar oder sichtbar ist, kann man sie auch nicht einfach wieder ‚reparieren‘ oder ersetzten, wie schlecht gepflegte Zähne.

Damit es erst gar nicht dazu kommt, dass sie sich ganz fürchterlich entzündet, dass sie müde und kraftlos wird und wir sie mit uns rumschleppen müssen wie eine verschleppte Grippe, müssen wir sie pflegen.

Täglich. Immer beim Zähneputzten!

Kleine Kreise, Kleine Kreise. Ballast geht auf Reise. Ballast, du böser Wicht. meine Seele bekommst du nicht. Hin und her, Kreuz und Quer, Hin und her Kreuz und Quer!

Wie wir sie pflegen, hängt ganz von uns ab, und Jeder hat seine eignen Methoden.

Was uns aber Alle verbindet ist, dass wir zweimal täglich unsere Zähne putzten, und unsere Seele dabei gleich hinterher!

 

Inspiriert von meiner wundervollen Ebru, der ich diesen Artikel widme.

 

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